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Energienews


07.07.2016

Gründungszahlen bei Energiegenossenschaften rückläufig

Die Zahl der neu gegründeten Energiegenossenschaften ist mit insgesamt 40 im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gesunken. Diesen Rückgang belegt eine aktuelle Umfrage unter Energiegenossenschaften. Sie wird jährlich vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) erhoben.

„Die Boomjahre sind erst einmal vorbei. Vor allem die wirtschaftlichen Grenzen für neue Photovoltaikprojekte schränken die Aktivitäten der Energiegenossenschaften deutlich ein. Mit der Einführung von Ausschreibungen wird nun eine weitere Hürde für die Bürgerenergie geschaffen“, sagt Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender des DGRV.

Die ersten vier Ausschreibungsrunden für Photovoltaik-Freiflächen-Anlagen zeigen, dass die Akteursvielfalt nicht gewährleistet wird. Lediglich 0,22 Prozent der bezuschlagten Gebote – bezogen auf die installierte Leistung – entfielen auf Energiegenossenschaften. Entsprechend kritisch wird nun die Einführung von Ausschreibungen für Windenergie durch das EEG 2016 gesehen – trotz der vom Gesetzgeber vorgeschlagenen Bürgerenergieregel, wonach Bürgerenergiegesellschaften in einer frühzeitigen Planungsphase in die Ausschreibung einsteigen könnten.

„Wir begrüßen sehr, dass die Bürgerenergie im Gesetzentwurf berücksichtigt wird. Das grundsätzlich höhere Risiko für kleine Akteure wie Bürgerenergiegenossenschaften wird dadurch aber nicht vermieden, es wird sogar vergrößert“, so Ott weiter. Nach einem Zuschlag zu einem frühen Planungszeitpunkt könne das Projekt im weiteren Prozess bis zur Genehmigung aus unterschiedlichen Gründen noch scheitern. Dann würde die Bürgerenergiegesellschaft unverschuldet ihre Planungskosten verlieren und müsste zusätzlich noch eine Strafe zahlen. Das können bis zu 45.000 Euro pro Anlage sein. Deshalb schlägt der Verband vor, dass bezuschlagte Gebote von Bürgerenergiegesellschaften zu einem späteren Zeitpunkt ohne Strafzahlungen zurückgegeben werden können.

Der DGRV befragte 812 Energiegenossenschaften, die zwischen 2006 und 2015 gegründet wurden, wovon 273 antworteten. Insgesamt haben Energiegenossenschaften bereits rund 1,8 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert. Die Ergebnisse der Umfrage können unter www.genossenschaften.de/energie abgerufen werden.




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